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Arbeitsmodelle zu Daf Paraschat Haschawua, die in den verschiedenen Ländern entwickelt wurden.
Daf Paraschat Haschawua, Eltern und Kinder lernen gemeinsam, spricht Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an. Eltern und ihre Kinder sind dazu angehalten, das Heft gemeinsam zu lesen und die Inhalte zu besprechen.
Daf Paraschat Haschawua erscheint wöchentlich in Israel, USA, Frankreich, England, Deutschland, Türkei, Südafrika, Australien, Kanada, Irland, Holland, Portugal, Spanien, Schweiz, China, Brasilien, Chile, Argentinien, Uruguay, Peru, Costa Rica, Mexiko, Guatemala, Ecuador, Kolumbien, Venezuela und Panama.
Die wöchentliche Parascha erscheint in sieben Sprachen: Hebräisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Türkisch.
Mibereshit ist sich der großen Herausforderung bewusst, Eltern dazu zu bewegen, gemeinsam mit ihren Kindern zu lernen. Folgende Arbeitsmodelle, die in den verschiedenen Ländern entwickelt wurden und dort angewendet werden, sollen hier als Beispiel und Anregung dienen.
1. Gemischtes Modell - Chewruta: Die Kinder lernen einmal im Monat in der Schule in Chewruta: Es setzt sich jeweils ein älterer Schüler der Klasse 5 + 6 mit einem jüngeren Schüler zusammen und leitet diesen an. Dazu können auch die Eltern eingeladen werden.
Zweimal im Monat nehmen die Kinder Aufgaben aus dem Heft mit nach Hause, die vom Erzieher aufgegeben werden, und mit den Eltern zu Hause ausgeführt werden sollen.
2. Gemischtes Modell:
Die Schüler lesen in der Schule am Freitagvormittag gemeinsam mit dem Erzieher eine oder mehrere Rubriken aus dem Heft. Sie bekommen vom Erzieher Arbeitsaufträge aus dem Heft, die sie zusammen mit den Eltern zu Hause ausführen sollen. Das gemeinsame Lernen mit den Eltern sollte in der nächsten Woche vom Erzieher abgefragt werden.
3. Modell für die Arbeit in der Gemeinde:
Eltern und Kinder treffen sich einmal die Woche in der jüdischen Gemeinde, um mit dem Rabbiner gemeinsam aus dem Heft zu lernen. (Auch als Bar/Bat Mitzwa-Vorbereitung geeignet).
4. Modell für die Arbeit in der Synagoge: Eltern und Kinder treffen sich an einem Wochentag abends in einem Raum der Synagoge. Der Rabbiner hält eine Einführung, dann setzt sich jeder Vater mit seinem Sohn und jede Mutter mit ihrer Tochter in die verschiedenen Seiten des Raumes und lernen miteinander. Das gemeinsame Lernen wird mit Spielen, Rätseln und kleinen Aufgaben, die in den Heften enthalten sind, interessanter gestaltet.
5. Gemeinsames Modell für Gemeinde und Schule: Die Lehrer lernen wöchentlich mit den Kindern im Schulunterricht. Einmal in drei Wochen werden alle Eltern gemeinsam mit den Schülern aus allen Klassen zu einer abendlichen Versammlung eingeladen, bei der gemeinsam aus den Heften gelernt und gespielt wird. Dazu soll es auch etwas Kleines zu Essen geben. Der Abend wird von einem Erzieher oder einem Rabbiner geleitet.
6. Modell Schule + Eltern: Beim wöchentlichen Kabbalat-Schabbat in der Schule lernen die Lehrer mit den Kindern aus dem Heft. Jede Woche wird eine andere Familie eingeladen, an dem Kabbalat Schabbat teilzunehmen. Die Familie muss zwei Monate im Voraus eingeladen werden, um genug Vorbereitungszeit zu haben. Die eingeladenen Eltern bringen zu dem Kabbalat-Schabbat etwas mit, das sie selbst vorbereitet haben. Z.B. Eine Geschichte, ein Lied, ein Theaterstück und nehmen am Unterricht teil, bei dem aus dem Heft gelernt wird.
In Deutschland:
In diesem Jahr 5768 bekommt jeder Schüler am Anfang des Mibereshit-Jahres ein Stickeralbum mit jüdischen Motiven. Auf der letzten Seite des Daf befinden sich immer drei Fragen, die der Schüler schriftlich beantworten soll. Der Erzieher kontrolliert die Antworten in der darauf folgenden Woche und verteilt die Aufkleber für das Stickeralbum, wenn die Antworten richtig sind. So füllt der Schüler allmählich sein Album mit Aufklebern auf. Doppelte Aufkleber können die Schüler untereinander austauschen. Dafür werden wir auch auf unserer Website www.zwst-mibereshit.de das Forum wieder öffnen.
Wir werden uns freuen, auch von Ihnen Vorschläge zur Arbeit mit dem Daf zu erhalten! Bitte mailen Sie diese an iris@zwst.org.
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